SCART

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Die SCART-Verbindung

Die Bezeichnung SCART ist ein Akronym für Syndicat des Construteurs d'Appareils Radiorécepteurs et Téléviseurs und ist eigentlich die Bezeichnung der standardisierenden Stelle. [1]

Der SCART-Anschluss ist eine europäische Entwicklung, daher hat er auch den Beinamen Euroconnector erhalten.

An dieser Stelle sind die Inhalte noch stark lückenhaft und das Projekt muss noch deutlich erweitert werden. Was nur Schritt für Schritt erfolgen kann. Also schau mal wieder vorbei, vielleicht ist der Artikel dann schon wieder weiter.

Anleitungen mit diesem Vermerk sind unvollständig und müssen noch weiter überarbeitet werden. Alle Angaben sind also noch ungeprüft. (!) Daher sollte die Seite noch nicht indiziert werden.

Die Aufgabenliste und erste Quellensammlung zum Thema:

Wenn du noch weitere Quellen kennst: Bitte ein Rauchzeichen :)

Belegung

Es gibt für den asiatischen Raum mit JP-21 eine alternative aber inkompatible (!) Belegung für diesen Stecker. Eine Vermischung kann die angeschlossenen Geräte beschädigen.
SCART Connector Pinout Color.svg
Kontakt Signal [2][3][4][5][6][7][8]</ref>[9][10]
Pin 6 Mono / Links Eingang
Pin 3 Ausgang
0,5V
Pin 2 Rechts Eingang
Pin 1 Ausgang
0,5V
Pin 4 Audio Masse
Pin 15
Analog Video
Rot /
S-Video (C) /
Pr / (YUV-U)
Signal
0,7 Vss @ Z = 75 Ohm
Pin 13 Masse
Pin 11 Grün /
Y / (YUV–Y)
Signal
0,7 Vss @ Z = 75 Ohm
Pin 9 Masse
Pin 7 Blau /
Pb / (YUV–V)
Signal
0,7 Vss @ Z = 75 Ohm
Pin 5 Masse
Pin 19 Composite Ausgang
1 Vss @ Z = 75 Ohm
Pin 20 Composite /
S-Video (Y) /
Synchronisation
Signal
1 Vss @ Z = 75 Ohm
Pin 17 Masse
Pin 8
Steuerung
Automatische Umschaltung/ Seitenverhältnis     0 - 2 V = TV
 4,5 - 7 V = AV (16:9)
9,5 - 12 V = AV (4:3)
@ Ri > 10k Ohm
Pin 10 Datenleitung Eingang
Pin 12 Ausgang
Pin 14 Masse (für Pin 8, 10, 12)
Pin 16 Austast­signal/ Umschaltung <0,4 V = Composite
1 - 3 V = RGB
@ Z = 75 Ohm
Pin 18 Masse
Pin 21
Rahmen
Kabelabschirmung

SCART etablierte die Möglichkeit Audio und Video über einen Stecker von Sender zum Empfangsgerät zu transportieren. Ebenfalls erlaubt SCART es verschiedene Videostandards über einen Stecker anzubieten, so dass der Empfänger im besten Fall keine unterschiedlichen Anschlüsse bereitstellen muss. Die Vorgaben für die Verbindung sowie Stecker wurden in der DIN EN 50049-1 festgeschrieben.

Da Ein- und Ausgangs-Stecker von SCART identisch sind, werden die Leitungen innerhalb der Verbindung paarweise verkreuzt, also Eingang zu Ausgang (bspw. bei Analog Audio oder Composite) bzw. direkt durchgeleitet, da die Geräte nur Ausgeben oder ein Signal erwarten.

Über SCART können ebenfalls Signale des Empfangsgerätes zurückgegeben werden, so führt die SCART-Verbindung ebenfalls Ton und Composite wieder zurück, so kann eine Anlage mit dem Signal eines Fernsehers, sofern dieser das unterstützt, betrieben werden.

Eine gleichzeitige Übertragung von RGB und Composite ermöglicht es dem Empfangsgerät das bestmögliche Signal selbst zu wählen, dass es verarbeiten kann. Da die Pins in bestimmten Konstellationen mehrfach belegt sind, etwa bei Composite / S-Video, S-Video / RGB sowie RGB / YPbPr / YUV sind in diesen Fällen gleichzeitige Übertragungen ausgeschlossen.

Im Gegensatz zu S-Video sind YUV und YPbPr nicht Teil des dem SCART zugrundeliegendem Standard. Es sind herstellerspezifische Anpassungen, welche meist nicht übertragbar sind.

Anhand der Belegung sind einfache Schaltübersetzungen und Anbindungen möglich:

Composite

Eine Composite-Verbindung ist lediglich die Belegung von Pin 17 und Pin 20. Daher sind die AV-zu-SCART-Adapter fast überall zu finden, da sie lediglich die Ton- und Composite-Leitungen verbinden und keinerlei Schaltungsaufwand bedeuten.

S-Video
SCART-Svideo.png

So müssen für die Übergabe von S-Video an SCART lediglich die Massen miteinander verbunden und auf Pin 17 sowie das Luminanz- und Chromasignal auf Pin 20 bzw. Pin 15 gelegt werden. Ein Weg von SCART auf S-Video ist nicht festgelegt. Die Pin von Composite und RGB-Rot werden dafür genutzt, da der Standard ohne die Unterstützung von S-Video geplant wurde.

RGB

RGB ist das bestmögliche standardisierte Signal über SCART, die Signale werden nach ihren Farbinformationen, wie sie am Display benötigt werden an Pin 7/5, Pin 11/9 und Pin 15/13 übertragen. Die Signale besitzen keine Synchronisationsinformationen, so dass ein entsprechendes Signal erforderlich ist. Für die Synchronisation wird meist das Composite-Signal (Pin 20) genutzt, ansonsten muss ein entsprechendes Signal auf gleichem Pin übertragen werden. Die Signale können auch von einer SCART-Buchse an aufgeteilte BNC-Buchsen übertragen werden und vice-versa.[11]

YPbPr / YUV

Die Übertragung von YPbPr kein etablierter Standard in SCART, einige Hersteller verwenden dennoch den SCART-Adapter ebenfalls zur Übertragung dieses Signals um die Anbindungen zu reduzieren bzw. um vielfältige Anschlüsse in einem zu kombinieren. Analog zu dem RGB-Signal werden die Leitungspaare Pin 7/5, Pin 11/9 und Pin 15/13 verwendet.

Bei YUV gilt das gleiche, jedoch werden unterschiedliche Koeffizienten verwendet, so dass die Differenz-Farbsignal nicht untereinander verwendet werden können.

Splitter / Verteiler / Joiner / Matrix

Es gibt für diese Verkabelungsart auch verschiedene Produkte um das Signal von verschiedenen Quellen zu sammeln und einem Ausgabegerät zuzuführen, (immer nur von einer Quelle gleichzeitig), das Signal auf mehrere Ausgabegeräte gleichzeitig auszugeben oder Beides, ggf. mit Zuweisung (Matrix). Die Bezeichnungen aktiv / passiv deuten dabei darauf hin, ob die Steuerungen dieser Adaptierungen mit der internen Versorgung über SCART direkt (passiv) oder über ein zusätzliches Netzteil (aktiv) betrieben werden. Ein Joiner verknüpft einfach nur die Quellen, ohne eine Anpassung, in diesem Fall muss der Nutzer selbst darauf achten, nicht mehrere Geräte gleichzeitig einzuschalten, daher ist diese Adaptierung nicht empfehlenswert.

Für die Verteilung gibt es auch einige Selbstbauprojekte, gerade bei Splittern sollte man eine Verstärkung, meist als AMP (verkürzt für Amplifier, Verstärker in Englisch), um ein starkes Signal an beide Ausgabegeräte liefern zu können, einplanen.[12]