XBox Hardware

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An dieser Stelle sind die Inhalte noch stark lückenhaft und das Projekt muss noch deutlich erweitert werden.
Was nur Schritt für Schritt erfolgen kann. Also schau mal wieder vorbei, vielleicht ist der Artikel dann schon wieder weiter.

Anleitungen mit diesem Vermerk sind unvollständig und müssen noch weiter überarbeitet werden. Alle Angaben sind also noch ungeprüft. (!)

Die Aufgabenliste und erste Quellensammlung zum Thema:

Wenn du noch weitere Quellen kennst: Bitte ein Rauchzeichen :)
XBox offen

Die XBox ist technisch einen Computer nicht unähnlich, so baut es auf die gleiche Architektur auf: Northbridge, CPU, GPU, Peripherie. Die Hardware ist von typischen Computerkomponenten abgeleitet. So ist die CPU eine angepasste Pentium III CPU, die Grafikkarte eine Variation der Geforce 3 und DVD-Laufwerk wie Festplatte verwenden Standard IDE Komponenten. Die Controllerports sind ebenfalls modifizierte USB-Kontakte.

Der Aufbau und die Leistung der Komponenten machten die Konsole zu einer der stärksten dieser Generation. Die XBox wurde in verschiedenen Revisionen ausgeliefert, so wurden Optimierungen und kleinere Änderungen jeweils in die aktuelle Variante eingepflegt. Siehe dazu: XBox Modelle.

Prozessor

Als Prozessor für die XBox kommt ein Pentium III Coppermine-basierter 733 Mhz-Chip in einer Micro-PGA2-Bauform zum Einsatz. Der Prozessor ist eher mit einem Celeron vergleichbar was die Werte und Bestückung betrifft, einige Modifikationen verwenden daher sogar einen entsprechenden Celeron mit höheren Taktraten um die XBox aufzurüsten.

Hinweis: Es gibt Modifikationen, welche die Leistung des Prozessor in der XBox auf über 1000-1400 Mhz heben und so die Leistung verbessern bis quasi verdoppeln. Einzelne Umbauten erreichen bis zu 1600 Mhz. Die meisten Spiele profitieren nicht ohne Anpassung von diesem Umbau, allerdings sind Emulationen und Homebrew-Software die eigentlichen Gewinner des Umbaus.

Grafikprozessor

Die Grafikkarte der XBox wurde von nVidia auf Basis der Geforce 3 entwickelt. Der Chip besitzt die Kennung NV2A und eine Taktung von 233 MHz sowie einige Funktionen, welche erst in der nachfolgenden Geforce-Generation etabliert wurden. Die Leistung liegt damit auch zwischen den Generationen.

Arbeitsspeicher

Die XBox besitzt 64 MB DDR SDRAM, den sich das System und die Grafikkarte teilen. Die Debug- und Entwickler-Konsole besitzt hingegen 128 MB Speicher. Mit dem doppelten Speicher sind die Debugdaten wie auch einige Spielvarianten der Arcade-Variante der XBox möglich.

Hinweis: In den meisten Revisionen der XBox sind die Kontaktpunkte weiterhin vorhanden, so dass die RAM-Chips direkt aufgelötet werden können. Für die Verwendung ist allerdings ein angepasstes BIOS erforderlich, da sonst die Konsole keinen Nutzen aus diesem Speicher ziehen kann. Siehe dazu: XBox Arbeitsspeicher erweitern.

Audio

Der Audioprozessor der XBox wurde ebenfalls von nVidia entwickelt. Er besitzt die Kennung MCPX obwohl es sich dabei um die übliche SoundStorm "NVAPU" des nVidia nForce-Chipsatz handelt. Der Audioprozessor kann bis zu 256 Stereokanäle bzw. bis zu 64 3D-Kanäle abbilden. Die Ausgabe kann von Mono über Stereo bis Dolby Digital 5.1 bzw. bei Filmen sogar DTS Surround bedienen. Dafür gibt es unterschiedliche Variationen der Kabel für den MultiOut, welche neben den üblichen 2x Chinch-Verbindungen für Stereo auch TOSLINK für den Raumklang bieten.

Video Encoder

Es wurden drei Video Encoder für die XBox verwendet: der Conexant CX25871 (in 1.0 - 1.3), der Focus FS454 (in 1.4 - 1.5) sowie der Microsoft eigenen Entwicklung: dem xCalibur (in 1.6). Der Encoder fungiert als Digital-Analog-Wandler und ermöglicht es der Konsole unter anderem ein Composite-, ein S-Video- oder ein YPbPr-Komponenten-Signal auszugeben.[1] Auch verschiedene RGB-Modi sind möglich, wobei nur

Alle drei Encoder werden über den SMBus angesprochen, allerdings sind sie untereinander nicht Register-kompatibel, was bedeutet, dass sie jeweils andere Ansprachen erfordern.

Neben einigen Inkompatibilitäten bei 480p in einigen Spielen wurde auch über eine schlechtere Bildqualität des xCalibur bei YPbPr berichtet, welche mit der Zusammenlegung mit der Audiowandlung zusammenhängen könnte. Das Bild ist gerade in dunkleren Flächen unruhig und neigt zur Artefaktbildung, dies wird besonders ersichtlich bei Verwendung von externen Scalern wie dem OSSC oder dem Framemeister.[2] Im Gegenzug wird das Bild des xCalibur im RGB-Modus gelobt.

Spiele mit Problemen sind unter anderem:

BIOS

Hauptartikel: XBox BIOS Modifikation Das BIOS steuert wie beim Computer die Ein- und Ausgabe der XBox. Dabei ist es in diesem Fall mit weiteren Funktionen wie etwa Signaturen, Media Flags etc. ebenfalls im BIOS integriert.[3] Daher sind die häufigsten Modifikationen das Schreiben einer modifizierten BIOS-Version bzw. das Laden einer solchen über einen Modchip. In der letzten Revision (1.6) wurde der wiederbeschreibbare Baustein daher durch einen ROM getauscht um weitere Modifikationen zu erschweren.

DVD-Laufwerk

Bei der XBox wurden Laufwerke von drei Herstellern verwendet: Thompson, Samsung, Phillips und Hitachi/LG.[4] Sie alle entsprechen den Leistungsdaten eines 4x-DVD-Laufwerkes. Die Chips der Laufwerke sind angepasst, so dass nicht einfach ein anderes IDE-Laufwerk für den Personal Computer eingebaut werden kann. Dies dient als Schutzmaßnahme, da so die Umkehrung auch eingeschränkt wird, ebenfalls werden die Laufwerke so auf die speziellen Bereiche der Datenträger angepasst.

Hinweis: Es gibt IDE-Laufwerke die den Laufwerken für die XBox so ähnlich sind, dass sie durch eine Modifizierung der Firmware zu der XBox kompatibel werden.

Festplatte

Hauptartikel: XBox Festplatte Als Festplatte wurde die XBox mit einer 8 GB (bzw. 10 GB Platte mit 8 GB Partition) von Seagate oder Western Digital ausgestattet. Auf dieser wird die Benutzeroberfläche, das sogenannte Dashboard, Einstellungen, Nutzerdaten, Spielstände sowie Demos und ganze Spiele abgelegt. Nutzer können ebenfalls CD-Musik komprimieren und auf der Platte ablegen und die XBox so als Musikabspielgerät nutzen.

Hinweis: Die Festplatte der XBox kann durch eine größere Festplatte ausgetauscht, mit entsprechenden BIOS-Modifikationen sind auch Festplatten über 137 GB möglich. So sind 2TB Platten nicht unüblich bei umgebauten Konsolen.

Netzwerk

Als Verbindung zum Internet oder im internen Netzwerk wird eine auf die Hauptplatine integrierte Netzwerkkarte angeboten. Diese stellt eine Verbindung mit 10/100 MBit zur Verfügung. Das entspricht etwa einer zu diesem Zeitpunkt üblichen Netzwerkkarte für leistungsgleiche Computer.

Die Funktionen sind durch die Abschaltung des XBox Live für die erste XBox, im Zuge der Umstellung des XBox Live auf XBox 360 und XBox One, deutlich eingeschränkt. Einige Spiele unterstützen lokale Netzwerkspiele, diese sind über XLink / Kay auch getunnelt übers Internet spielbar.

XBox
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Konsolen der Microsoft XBox
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Stationär: XBox | XBox 360 | XBox One | XBox One S | XBox One X 

Online: XBox Live 

Konsolen der 6. Generation
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Stationär: XBox | GameCube | Dreamcast | PlayStation 2 | Nuon

Portabel: Game Boy Advance | N-Gage | GP 32 | Flashback | Neo Geo Pocket Color | WonderSwan | WonderSwan Color | SwanCrystal | Cybiko | Zodiac | Pokémon Mini

Quellen